Der Römertopf begeistert seit über 50 Jahren. Erfahren Sie hier, warum!
Der Römertopf, ein Topf mit Tradition. Bereits vor mehr als 2000 Jahren haben die alten Römer Speisen in Ton gehüllt und im oder über dem Feuer gegart. Was einst völlig normal war, ist im Laufe der Zeit wieder in Vergessenheit geraten.
Die Entstehung und Geschichte des Römertopfs
Erst 1967 wurde wieder ein klassischer Römertopf, wie wir ihn heute kennen, produziert und auf der Hannover-Messe als absolute Innovation vorgestellt. Der Erfinder hat in einem Betrieb gearbeitet, in dem Blumentöpfe hergestellt wurden. Irgendwann ließ er sich einen Topf mit Deckel aus Ton anfertigen und garte darin als Experiment ein Hähnchen. Es wurde sehr zart und saftig. Schon war die Idee zu diesem Topf geboren. Bis der Tontopf in deutschen Küchen für Begeisterung sorgte, dauerte es allerdings noch ein paar Jahre. Erst in den 70er und 80er Jahren war der Tontopf voll im Trend. Danach ging das Interesse allerdings wieder stetig zurück.
Woran das lag, können wir nur vermuten. Zum einen konnte der Verbraucher nach und nach Fertigprodukte im Supermarkt erwerben, zum anderen wurde viel in den neuen Mikrowellen gegart. Was genau der Grund war, ist wahrscheinlich nicht mehr genau zu ermitteln. Eines steht jedoch fest: Nach Phasen, in denen Fast Food wahre Begeisterungsstürme ausgelöst hat, sind wir in einer Zeit angekommen, in der viele Menschen wieder bewusst auf ihre Nahrung achten und sich Slow Food immer größerer Beliebtheit erfreut. Was liegt also näher, als dass der Römertopf sein Comeback erlebt?
Was macht den Römertopf denn so besonders?
Der Römertopf ist ein ganz klassischer Tontopf, in dem Sie Gerichte fast oder ganz ohne die Zugabe von Flüssigkeiten oder Fett garen können. Das führt dazu, dass das Aroma, also der Geschmack und die Nährstoffe der Nahrungsmittel, fast vollständig erhalten bleibt. Zudem verfügt der klassische Römertopf, der sogenannte "Ur-Römertopf", über einen Deckel. So kann nichts überkochen, anbrennen oder den Backofen verunreinigen. Hinzu kommt: Wenn Sie Fleisch darin garen, wird es zudem noch zarter als bei anderen Zubereitungsarten.
Sie fragen sich jetzt, wie der Römertopf funktioniert?
Ganz einfach! Das, was den Römertopf so besonders macht, ist die Kombination aus dem Material, aus dem er gefertigt wird, und Wasser. Bevor Sie diesen Topf einsetzen können, muss er ca. 10 Minuten gewässert werden. Die Poren des Tons nehmen das Wasser auf und geben es im Backofen beim Erwärmen nach und nach wieder ab. So entsteht eine milde Dunstschicht, die das Essen schonend gart. Sie können so kochen, dünsten oder auch braten. Nehmen Sie dazu einfach kurz vor dem Ende der Garzeit den Deckel ab.
Ihre Vorteile beim Kochen mit dem Ton-Bräter
Geben Sie einfach alle Zutaten für Ihr Gericht in den "Klassiker" und lassen Sie es sanft garen. Jetzt haben Sie genug Zeit, um in Ruhe die Küche auf Vordermann zu bringen, den Tisch zu decken und sich selbst für die Gäste fertig zu machen. Damit entspricht der Topf voll dem Prinzip des "Slow Cooking", dem entspannten Kochtrend, bei dem Freude am Kochen und der Genuss der Speise im Vordergrund stehen.
Darüber hinaus ist er auch noch sehr dekorativ designt und kann daher als Servierbehälter direkt auf die gedeckte Tafel gestellt werden. Das Schöne ist, der Römertopf eignet sich für Anfänger in der Küche genauso wie für echte Profis. Selbst Johann Lafer kocht mit dem Römertopf.
Einfach vielseitig in der Küche einsetzbar
Dass sich der Römertopf hervorragend zum Garen, Braten und Dünsten eignet, haben wir Ihnen ja schon verraten. Neben dem "Klassiker" finden Sie in unserem Sortiment noch weitere Varianten für die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten. So eignen sich bestimmte Modelle zum Beispiel auch zum Backen von Brot, zum Aufbewahren von Lebensmitteln, und es gibt sogar eine Variante zum Grillen. Stöbern Sie in unserem Sortiment, oder lassen Sie sich von weiteren Artikeln überraschen.